Nationalpark seit 1986
Das niedersächsische Wattenmeer ist seit 1986 Nationalpark und steht damit unter besonderem Schutz. Der Nationalpark ist rund 345.800 ha groß und umfasst die Küste vom Dollart bis zur Außenelbe und die Ostfriesischen Inseln. Für die Organisation ist das Land Niedersachsen zuständig.
Nationalparkverwaltung
Zum Schutz des Wattenmeeres hat das Land Niedersachsen die Nationalpark-Verwaltung gegründet, die für die Organisation und Koordination mit anderen Partnern zuständig ist. In vielen Orten gibt es Nationalpark-Häuser, die spannende Ausstellungen zum Nationalpark anbieten. Die Mitarbeiter der Nationalpark-Häuser informieren Besucher gerne über das Wattenmeer und bieten Exkursionen zu unterschiedlichen Themen an. Seit 2015 gibt es zusätzliche Ranger, die sich vor Ort um die Schutzgebiete kümmern, Veränderungen dokumentieren und darauf achten, dass die Regeln im Nationalpark eingehalten werden. Sie stehen außerdem gerne für Fragen zur Verfügung und zeigen Neugierigen auf Exkursionen die besten Stellen, von denen man den Nationalpark beobachten kann, ohne Tiere und Pflanzen zu stören.
Zusammenleben von Mensch und Natur
Im Nationalpark steht die Natur im Vordergrund. Da das Wattenmeer aber auch Lebensgrundlage für viele Menschen ist, müssen unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden. Darum wurden drei Schutzzonen eingeführt, in denen unterschiedliche Regeln gelten. So sollen Mensch und Natur möglichst gut zusammenleben. Das klappt aber nur, wenn sich alle an die Regeln halten und Rücksicht auf die Tiere und Pflanzen im Nationalpark nehmen.