Was haben das Leiden Jesu und Norddeutschlands Barockzeit gemeinsam? Es sind Schmerzen, Qual und Tod. Der 30-jährige Krieg bringt unsägliches Leid: Elend, Verwüstung, Krankheit und Tod. Zwei Drittel des Landes entvölkert.
Der Gottesdienst und die Musik sind zum Erliegen gekommen. Doch mit dem ersten gebackenen Brot dankt und singt man Gott, erinnert sich des Leidens Jesu und der Auferstehung zu Ostern.
Und so sehr der 30-jährige Krieg allen noch in den Knochen sitzt, blüht doch wie nach einem langen Winter der musikalische Frühling um so kräftiger auf.
Innerhalb weniger Jahre erlebt das kirchliche Norddeutschland ein musikalisches Erwachen, das an Fülle und Vielfalt alles bisherige übertrifft. Orgeln werden gebaut, Musikkapellen gegründet und Bibliotheken angelegt. Die Sammlungen von Schloß Gottorf und Uppsala zählen heute zu den bedeutendsten Sammlungen barocker Musik überhaupt.
Der Countertenor Karsten Henschel und die Organistin Elena Brodde musizieren ein Programm zur Karwoche, das mit Vielfalt von der Leidenschaft der norddeutschen Musik erzählt.
Geistliche Konzerte und Orgelwerke der norddeutschen Komponisten Buxtehude und Franz Tunder sind ebenso im Programm enthalten wie Werke der Bach-Lehrer Georg Böhm und Johann Christoph Bach.
Der Sachse Heinrich Schütz reiste während des Krieges mehrfach über Norddeutschland nach Dänemark und seine Schüler prägten die Musik des Nordens. Alle diese Werke sind zudem in den genannten Bibliotheken von Gottorf und Uppsala aufgeschrieben worden.
Das Programm am Palmsonntag spannt einen Bogen von leidenschaftlicher Klage bishin zu großen Orgelklängen, die zu der Frage komponiert sind, wie flüchtig denn unser eigenes Leben ist. Eine Moderation rundet das Konzert ab, das eine gute Stunde dauert/den jetzigen Palmsonntag feiern will.
Hinweis: Der Eintritt ist kostenfrei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
Veranstaltungsort: Kath. Kirche St. Marien Schillig, Jadestr. 34, 26434 Wangerland - Schillig
Der Gottesdienst und die Musik sind zum Erliegen gekommen. Doch mit dem ersten gebackenen Brot dankt und singt man Gott, erinnert sich des Leidens Jesu und der Auferstehung zu Ostern.
Und so sehr der 30-jährige Krieg allen noch in den Knochen sitzt, blüht doch wie nach einem langen Winter der musikalische Frühling um so kräftiger auf.
Innerhalb weniger Jahre erlebt das kirchliche Norddeutschland ein musikalisches Erwachen, das an Fülle und Vielfalt alles bisherige übertrifft. Orgeln werden gebaut, Musikkapellen gegründet und Bibliotheken angelegt. Die Sammlungen von Schloß Gottorf und Uppsala zählen heute zu den bedeutendsten Sammlungen barocker Musik überhaupt.
Der Countertenor Karsten Henschel und die Organistin Elena Brodde musizieren ein Programm zur Karwoche, das mit Vielfalt von der Leidenschaft der norddeutschen Musik erzählt.
Geistliche Konzerte und Orgelwerke der norddeutschen Komponisten Buxtehude und Franz Tunder sind ebenso im Programm enthalten wie Werke der Bach-Lehrer Georg Böhm und Johann Christoph Bach.
Der Sachse Heinrich Schütz reiste während des Krieges mehrfach über Norddeutschland nach Dänemark und seine Schüler prägten die Musik des Nordens. Alle diese Werke sind zudem in den genannten Bibliotheken von Gottorf und Uppsala aufgeschrieben worden.
Das Programm am Palmsonntag spannt einen Bogen von leidenschaftlicher Klage bishin zu großen Orgelklängen, die zu der Frage komponiert sind, wie flüchtig denn unser eigenes Leben ist. Eine Moderation rundet das Konzert ab, das eine gute Stunde dauert/den jetzigen Palmsonntag feiern will.
Hinweis: Der Eintritt ist kostenfrei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
Veranstaltungsort: Kath. Kirche St. Marien Schillig, Jadestr. 34, 26434 Wangerland - Schillig
Terminübersicht
Gut zu wissen
Eignung
Schlechtwetterangebot
für jedes Wetter
Barrierefrei
Zielgruppe Erwachsene
Zielgruppe Familien
Preisinformationen
Am Ausgang wird um eine Spende erbeten.
Ansprechpartner:in
St. Marien - Katholische Kirche
Jadestraße 34
26434 Wangerland - Schillig
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